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Fachtagung Geriatrie – Chronische Erkrankungen 2020

Vorwort

Fachtagung Geriatrie 2020
Chronische Erkrankungen – technische Innovationen


Sehr geehrte Damen und Herren,

im höheren Lebensalter steigt das Risiko für chronische Erkrankungen an. Dazu zählen insbesondere kardiovaskuläre Erkrankungen, der Diabetes mellitus und pulmonale Erkrankungen. Die sogenannte Multimorbidität erhöht auch das Risiko für Arzneimittelinteraktionen.

In Folge altersassoziierter funktioneller Einschränkungen erhöht sich das Risiko für Stürze und Verletzungen. In den angeführten Bereichen erleichtern technische Entwicklungen die Behandlung und tragen darüber hinaus zu einer Verminderung weiterer Komplikationen bei.

Zu den Themen der Fortbildung „Chronische Erkrankungen – technische Innovationen“ zählt die Darstellung telemedizinischer Prozesse, einschließlich der Elektronischen Gesundheitsakte und der E-Medikation. Die elektronische Erfassung der Medikation (E-Medikation) gestattet einen raschen Überblick über die aktuelle Medikation und damit im Fall einer notwendigen Therapieerweiterung eine Einschätzung des Risikos von Arzneimittelinteraktionen.

Eine Reihe technischer Entwicklungen hat die Umsetzung der Diabetestherapie und vor allem die Glukosekontrolle in den letzten Jahren deutlich erleichtert. Dies beinhaltet die Einführung von Glukosesensoren in die klinische Praxis sowie die Weiterentwicklung von Insulinpumpensystemen. Die elektronische Verfügbarkeit der Mess-Daten erleichtert auch die Therapieanpassung im Rahmen der Arzt-Patienten-Gespräche.

Zu den weiteren häufigen Erkrankungen im fortgeschrittenen Lebensalter zählt die COPD. Die COPD-Diagnostik und Therapie, einschließlich der Anwendung von Heimsauerstoff, sind weitere Themenschwerpunkte der Fortbildung. Erörtert wir auch das Krankheitsbild des Schlaf-Apnoe-Syndroms, die Folgeerkrankungen sowie der Ablauf der Abklärung im sogenannten Schlaf-Labor.

Die Häufigkeit von Herzrhythmusstörungen nimmt im höheren Lebensalter zu, einschließlich der Notwendigkeit einer Versorgung mit einem Herzschrittmacher. Der kardiologische Schwerpunkt unserer Fortbildung beinhaltet deshalb einen Überblick über die rezenten Entwicklungen in der Herzschrittmachertechnik. Unter dem Begriff „Herz mobil“ erfolgt eine ausgesprochen erfolgreiche telemedizinische Betreuung von Patienten mit Herzinsuffizienz. Die Inhalte und die erfreulich günstigen Auswirkungen von „Herz mobil“ auf die Hospitalisierungsrate werden vorgestellt.

Weitere wichtige Inhalte sind die Sturzprävention bei älteren Menschen und die Decubitusprävention. Die Programminhalte und vor allem auch die Expertise der Referentinnen und Referenten lassen einen interessanten und spannenden Fortbildungstag erwarten.

Mit freundlichen Grüßen,

Prim.a Univ.-Prof.in Dr.in Monika Lechleitner